SPIEL ’16 Spielemesse Essen – Review

Und wart ihr auf der „Spiel“? Wenn nicht so ist euch einiges entgangen.
Die Spielemesse aus Essen hat dieses Jahr um die 174.000 Besucher innerhalb von 4 Tagen gehabt. 1.021 Aussteller aus der ganzen Welt stellten ihre Produkte vor, mit rund 1.200 neuen Spielen die zum ersten Mal ausgestellt wurden.
So hatte man als Besucher eine riesen Auswahl. Neben einer großen Anzahl an Brettspiel-Verlägen gab es auch Stände die sich auf PenAndPaper spezialisierten. Andere wiederrum deckten den Markt mit Figuren, Plüschtieren, Büchern und Merchandise aus dem Bereich Otaku und Geek ab. Ebenfalls waren Mittelalterstände vor Ort und boten Kleidung und Accessoires an, wobei Künstler ihre Kunstwerke präsentierten und an den Ständen selbst zeichneten.
Auf diese Weise konnte die Spielemesse ein weites Spektrum an Interessen und Generationen decken und jedem das geben für was derjenige sich interessierte.

Das Personal an den Ständen war sehr freundlich. Sie wussten genau Bescheid wenn jemand eine Frage hatte und gingen auch auf einen ein. Gerne erklärten sie eines ihrer neuen Spiele, die jeder frei Vorort spielen konnte und austesten. Dies vereinfachte einem den Kauf, wenn jemand sich erst erkundigen wollte, ob das Spiel einem auch gefällt.
Die Preise waren fair und gerecht. Für sein Geld bekam der Käufer etwas womit er sicherlich viel Vergnügen haben würde, und dies über längere Zeit.

Zur Versorgung gab es einige Stände die Getränke und Essen anboten. Da es recht viele waren, konnte jeder zwischen verschiedenen Speisen wählen. Was einem jedoch schon manchmal weh tat waren die Preise der Getränke. So durften Kunden für einen Softdrink 4 bis 5 Euro zahlen, wobei ein Bier gerade mal 2 Euro kostete. Auch zu bemängeln war, dass die Essensstände teils in den Verkaufsständen integriert waren, wodurch noch mehr Stau entstanden ist und ein warmer penetranter Geruch im Raum lag auf Dauer.
Dies hätte die Organisation anders lösen können, indem sie die Stände einfach nach draußen gesetzt hätten. Dadurch wäre auch alles mehr verteilt gewesen und in den Hallen selbst wäre vielleicht weniger Trubel gewesen.
Durch die vielen Menschen wurde es nach einer Zeit auch stickig, immerhin saßen auf kleinster Fläche viele Menschen beisammen. Bei solch einem Andrang an Besuchern, wäre es nicht schlecht sich zu überlegen eine Halle mehr zu nehmen, um alles besser zu verteilen und Freiräume zu erschaffen.

Im Großen und Ganzen war sie doch ein Erfolg für jeden der dort war. Wer dieses Jahr nicht hin konnte oder wer nochmals hin gehen mag, kann sich die Tage vom 26. bis zum 29 Oktober 2017 schon mal frei halten.

Published by

Hidekuni

Artist http://hidekuni-art.tumblr.com/

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