1. EpicCon in Frankfurt – unsere Review

Jede Convention fängt irgendwo klein an. Und in den letzten Jahren ist es öfters mal passiert, dass neue Events aus dem Boden sprossen. So hatte auch die EpicCon in Frankfurt, eine brandneue Convention, zu ihrer 1. Auflage vom 9. bis 11. Dezember eingeladen. Das Ganze fand in der Messehalle statt, mehr als 100 Aussteller boten
auf über 37.000 Quadratmetern Merchandise-Artikel, Workshops und Panels an. Angekündigt waren zudem Auftritte und ein Cosplay-Wettbewerb.

Nicht 100% Anime, nicht nur Comic, nicht vorwiegend Fantasy will die EpicCon sein. Sondern halt “episch” und für alle Geeks und Nerds jeglicher Richtung. So traf man auf der Con nicht nur Cosplayer und Manga-Fans, sondern auch Lolitas und Anhänger anderer japanischer Mode, K-Pop-Fans und – nicht zu vergessen – die Ghostbusters mit eigenem Stand und getuntem Auto.

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Beim Aussteigen aus der U-Bahn stach einem bereits ein großes Schild mit der Aufschrift “EpicCon – Eingang” ins Auge. Der Weg war beschildert – fast unmöglich also, das Messegelände zu verpassen. Dort angekommen, mussten Cosplayer mit wahrlich “epischen” Kostümen ihre Waffen am Eingang abchecken lassen. Staff-Mitglieder verteilten fleißig Broschüren mit Messeplan und Wochenend-Programm, und überhaupt war ständig Personal vor Ort. Bei Fragen konnte man sich an die Mitarbeiter wenden, die einem freundlich weiterhalfen.

 

Episches Treffen aller Geeks und Nerds

20161210_1220350Im Erdgeschoss befand sich die Messehalle mit den verschiedenen Ständen, zwei großen Bühnen, Merchandise- sowie Künstler- und Essbereich. Man war erst mal vom großen Angebot überwältigt. An den vielen Ständen fand der Besucher alles, was das Geek-Herz höherschlagen lässt. Von Anime und Manga über „Game of Thrones“ bis hin zu den Superhelden von Marvel und DC, wer T-Shirts, Tassen, Schlüsselanhänger und exklusive Artikel aus den verschiedensten Fan-Universen suchte, wurde hier fündig. Auch ein Original-Butterbier aus den Harry-Potter-Büchern und -Filmen konnte man ergattern. Großgeschrieben wurde auch das Land der aufgehenden Sonne: Japanische Süßigkeiten gab es hier zuhauf und einige Stände warteten mit einem interessanten Angebot auf, z.B. zu Ikebana, der Kunst der Blumenarrangements, oder Kawaii Cooking.

 

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Die 22-jährige Stephanie kommt aus der Schweiz und war an diesem Tag extra nach Frankfurt gereist, um an der EpicCon teilzunehmen. Ihr Kostüm stammt aus dem zum Spiel des Jahres gekürten „Overwatch“, sie stellt den Charakter Widowmaker dar. Stephanie, deren Künstlername Weaquen ist, ist bereits seit drei Jahren im Cosplay-Bereich tätig. Das aufwendige Make-up sowie die Kunstwaffe hat sie selber gemacht.

 

 

 

unbenanntAnwesend war auch die „501st German Garrison“, der deutsche Ableger des weltweiten Star-Wars-Kostümklubs „501st Legion“. Christoph, seit eineinhalb Jahren Mitglied, hatte sich für einen Charakter aus dem „Expanded Universe“ entschieden. Das Kostüm des ehemaligen Jedi-Ritters A’Sharad Hett hatte er selbst gemacht, „gut vier bis fünf Monate hat das Ganze gedauert“. Sein Kostüm bestand hauptsächlich aus Leinen mit Lederakzenten, an seinem Jedi-Schwert hängte eine Kette mit Zähnen. „Am schwierigsten war es, das ganze Material zusammenzubekommen.“

 

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Weiter hinten in der Halle stellten Künstler ihre Eigenkreationen wie Poster, Schmuck und liebevoll gestaltete Notizblöcke aus. Hier konnte man sich mit ihnen unterhalten oder ihnen beim Zeichnen über die Schulter schauen.
 

 

epic-con-2016-photo-sam-van-maris-geeks-life-luxembourg-3-0063Für viel Andrang sorgten auch die Stände, die von bekannten Cosplayern und anderen Persönlichkeiten betrieben wurden. Diese hatten teilweise den Weg aus den Vereinigten Staaten oder anderen Teilen der Welt auf sich genommen, um in Frankfurt mit Fans und Besuchern über Kostüme, Rüstungsbau und Modeln zu diskutieren. Hochkarätiger Besuch hatte sich angekündigt mit den Gästen Yaya Han (siehe nebenstehendes Bild), Leon Chiro, Lightning Cosplay, Enji Night, Elffi, Calssara, Kamui Cosplay, Nana Kuronoma, HS-Design, Lisa Laudanum, Kyra Kitsune, Jennyan, Chezah Cosplay, Maul Cosplay und Lilly Fortune.

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Daneben zeigten die Prop Maker Evil Ted und Folkenstal Armory ihr Können. Mit von der Partie waren ebenfalls die Comic-Künstler Pasquale Qualano, Alberto Ponticelli und Emanuel Simeoni sowie die Youtuber Shinji Schneider (siehe Foto), The Mighty Jingles und Rita Gamer.

Im 1. Obergeschoss fanden dann die verschiedenen Workshops statt. Von „Requisiten mit Silikon und Kunstharz“ über „Bentô! Japanische Lebensfreude in der Box“ bis hin zum „Einstieg in die Fotografie“ reichten die Themen.

 

 

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Was Essen und Trinken anbelangt, waren die Besucher gut bedient. Vor Ort gab es Ramen und Snacks zu recht erschwinglichen Preisen, einen Getränkestand sowie ein Café. Ansonsten konnte man das Messegelände kurz verlassen und sich was von außerhalb holen. Essmöglichkeiten gab es u.a. im Einkaufszentrum nebenan, aufgrund der vorteilhaften Lage kam man auch schnell mit der U-Bahn ins Stadtzentrum.

 

 

 

Fazit: Eine überaus gelungene erste Ausgabe. Natürlich ist für eine Veranstaltung, die noch am Anfang steht, Luft nach oben. Zeitweise war nicht so viel los – schade! Dennoch hat es uns als Team viel Spaß gemacht und das Ambiente stimmte insgesamt. Die Auswahl an Merchandise war groß, auch Workshops gab es zu den verschiedensten Themen und die eingeladenen Cosplayer gehörten zu den großen Namen. Ein besonderes Extra bildete der Künstler-Bereich. Wir freuen uns bereits auf die zweite Auflage.

Anim’Est 2016 à Nancy

Nous couvrons beaucoup d’événements en Allemagne. Mais la culture geek est tout aussi présente en France, comme le montre entre autres l’Anim’Est qui a eu lieu le 26 et 27 novembre. A Nancy, une petite heure de la frontière luxembourgeoise. Comme chaque année, la convention a été organisée par des étudiants … et ceci déjà depuis 2003!

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Rendez-vous donc au centre-ville de Nancy. Niveau accès, pas de soucis, puisque grâce à la proximité de la gare centrale, l’événement était facilement accessible avec le transport public. Pour ceux qui sont venus en voiture, il y avait des parkings couverts non loin de la convention.
Celle-ci était répartie sur trois étages. En bas: le hall d’entrée et une autre grande salle. On y retrouvait tout genre d’articles de l’univers otaku, allant du manga jusqu’aux friandises et objets importés du Japon. Autre attraction: le “Games Corner” avec entre autres le très populaire “Dance Dance Revolution”. Avis aux amateurs de danse!

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Niveau ravitaillement, il était défendu d’apporter une bouteille d’eau pour des raisons de sécurité. Or, des distributeurs d’eau gratuits se trouvaient à l’intérieur, ce que notre équipe et beaucoup de visiteurs ont bien apprécié. Les soft drinks, thé et bubble tea ne manquent pas non plus, niveau manger, on était bien servi avec au menu petits pains, onigiri, sushi et instant ramen. Les prix étaient raisonables pour une convention d’une telle grandeur.

A côté du bar au premier étage, il y avait également deux scènes et des salles où les workshops avaient lieu. Une autre attraction fut le maid café, type d’établissement qui devient de plus en plus populaire lors des conventions. Le café était bien rempli, et le service aimable a sûrement contribué à son succès! Par conséquent, l’espace était assez rempli, surtout le samedi, jour avec le plus grand nombre de visiteurs.
dsc_0710Les cosplayeurs étaient bien sûr au rendez-vous. Notre équipe a pu rencontrer pas mal de gens, en cosplay ou non, qui étaient simplement là pour s’amuser et n’avaient pas peur de venir parler. Une mentalité que l’on ne retrouve pas partout, comme a remarqué un de nos collaborateurs. L’organisation fut tout aussi aimable et prête à venir à l’aide en cas de question ou de problèmes de tout type.

En gros: une convention vraiment agréable et intéressante, avec une ambiance décontractée et ouverte. En tant que visiteur, on se sentait le bienvenu, les gens présents s’amusaient énormément.

Nous invitons tout fan de l’univers anime ou geek qui vient du coin à venir découvrir l’atmosphère unique de l’Anim’Est à Nancy!

Anim´Est 2016 – Review

Schon mal auf einer Französischen Convention gewesen? Vom 26. bis zum 27. November fand in Nancy die Anim´Est statt, gerade mal eine Stunde von der animest-2016-amc_4172-shop-7Deutschen und Luxemburgischen Grenze weg. Organisiert wird sie von einigen Studenten, die sie 2003 ins Leben gerufen haben.

Die Convention befindet sich gleich im Zentrum der Stadt, neben dem Hauptbahnhof und ist somit auch leicht mit dem Zug erreichbar. Um die Convention herum gibt es aber auch einige Parkhäuser in denen der Besucher sein Auto beruhigt abstellen kann.

 
Das gesamte Gebäude war in 3 Etagen aufgebaut. Unten befanden sich die Eingangshalle und eine weitere Halle.  Über diese Fläche hinweg waren die animest-2016-amc_4278-shop-111Verkaufsstände aufgestellt die einiges anboten. So gab es neben einer Menge
Künstlern, die ihre Sachen verkauften, die gewohnten Merchandise Shops mit einer riesen Auswahl an Otaku-Stuff. Von Figuren bis hin zu Mangas über Süßigkeiten und japanischen Sachen. Unten gab es auch den Games-Corner der auf 3 Plätze verteilt war. Besonders beliebt war das Dance Dance Revolution Game an dem jeder seine Tanz-Skills zur
Show stellen konnte.

Ins erste Stockwerk gelang der Besucher durch eine Rolltreppe die zu einem weiteren sehr großen Raum führte. Dort hatten weitere Leute Platz und konnten sich, an der dort erbauten Bar, am Essen und den Getränken bedienen. Auf diesem Stockwerk gab es auch beide Bühnen auf denen ein Großteil des Programms lief sowie die Workshops. animest-2016-amc_4373-gaming-42
Nochmal ein Stockwerk höher befand sich das Maid-Café in dem jeder freundlich bedient wurde.Vom Platz her wurde es manchmal auch etwas eng. Sonntag ging es da wie so üblich an diesem Tag nicht so viele Besucher anwesend sind, samstags jedoch erwies sich dies als Schwierig und so war es manchmal mühsam von einer Stelle zur anderen zu gelangen.

Die Cosplayer und Besucher vor Ort waren sehr freundlich und offen. Sie waren für jeden Spaß zu haben und die Scheu jemanden anzusprechen war kaum vorhanden. So gingen viele gleich auf einen zu und fingen einfach ein Gespräch an oder amüsierten sich. Diese Mentalität findet man leider selten auf deutschen Conventions, wobei diese schon sehr offen sind. Die Organisation war auch sehr freundlich und zuvorkommend. Bei Fragen und Problemen waren sie auch gleich zur Stelle.
dsc_0710Zur Anim´Est selbst durfte man leider kein Wasser mitbringen aus Sicherheitsgründen, im Inneren wurde für die Gäste jedoch gesorgt. Überall standen gratis Wasserspender mit Becher an denen sich jeder frei bedienen konnte. Diese wurden auch immer nachgefüllt wenn sie leer waren. Außerdem konnten die Gäste sich heißen Tee, Bubble Tea oder Softdrinks kaufen. Dazu verkaufte die Organisation belegte Brötchen, Onigiris, Bentoboxen mit Sushi und sogar heißen Instant-Ramen wurde angeboten. Die Preise für eine Convention in der Größe waren nicht zu teuer und für sein Geld wurde einem auch was geboten.

Im Großen und Ganzen ist es eine aufregende und interessante Convention. Sie ist sehr offen und heißt jeden herzlichst willkommen, was der Besucher auch spüren kann. Die Gäste sind für jeden spontanen Spaß zu haben was einem unheimlich viel Vergnügen und Zeitvertreib beschert.
Wer also nächstes Jahr nichts zu tun hat, gegen Ende des Jahres und aus der Nähe kommt, sollte unbedingt zu Anim´Est nach Nancy fahren und es selbst einmal miterleben.

Saarcon 2016 – Review

saarcon-2016-photo-sam-van-maris-geeks-life-luxembourg-0625Vom 29. bis zum 30. Oktober fand die Saarcon in Saarbrücken statt. Diese kleine Con wurde auf dem Unigelände organisiert und konzentrierte sich größtenteils auf Brettspiele und Co.

Die Saarcon befand sich in einer kleineren Halle der Universität und füllte diese ganz aus. So war es recht klein und familiär gehalten was auf die Anzahl der Gäste zugeschnitten war. Die meisten Besucher kamen aus dem Umkreis Saarbrücken, wodurch man den einen und anderen schon kannte und schnell Bekanntschaften machte.

Gleich im Eingang gab es ein Bring and Buy, an diesem man seine gebraucht Sachen verkaufen oder Gebrauchtes günstig ergattern konnte. Unteranderem saarcon-2016-photo-sam-van-maris-geeks-life-luxembourg-0557fanden Interessenten Sci-Fi und Fantasy Romane wie Mangas, weitere Brettspiele, TableTop und Warhammer Zubehör sowie alles was dazu gehört.
In der Halle selbst befand sich eine kleine Theke an der Jeder zu einem Recht günstigen Preis verpflegt wurde.
In der einen Hälfte der Halle waren Tabletops aufgestellt an denen der Besucher spielen konnte. Dazu waren Tische mit weiteren Games und Brettspielen vorhanden.
saarcon-2016-photo-sam-van-maris-geeks-life-luxembourg-0554In der anderen Hälfte der Halle befand sich der Verkäufer DragonLordGames mit einem großen Sortiment an Brettspielen und Co.
Wenn man keines der Vorhandenen Brettspiele spielen wollte, so konnte sich an einem Stand etwas zum Spielen ausgeliehen werden.
Über beide Tage hinweg wurden Rollenspiele, Tabletops und TradingCardGames veranstaltet und dies nicht zu wenige. Auf diese Weise war für jeden Liebhaber etwas dabei.
Ein paar Cosplayer waren auch anwesend und es wurden kleinere Workshops und Vorträge gehalten.
Über beide Tage gab es auch ein CosplayContest und eine Tombola.

saarcon-2016-photo-sam-van-maris-geeks-life-luxembourg-0600Trotz ihrer Größe ist es doch eine Veranstaltung die vieles zu bieten hat und an der locker beide Tage verbrachte werden können, wenn man Brettspiele und Co. mag. Wenn dann noch Freunde dabei sind, ist es ein Wochenende, was sich lohnt dort zu verbringen.

 

 

Frankfurter Buchmesse 2016 – Review

fbm-2016-photo-sam-van-maris-geeks-life-luxembourg-0690Zwar ist die Frankfurter Buchmesse seit fast 2 Wochen rüber, dennoch gibt es einiges zu Berichten.
Wie jedes Jahr fand sie in Frankfurt auf dem Messegelände statt, sowohl drinnen als auch draußen.
6 Gebäude waren frei zugänglich für die Besucher, in denen allerlei Stände, Verläge, Neuheiten wie Skurriles und Atemberaubendes zu finden waren. Restaurants und Stände die für Verpflegung sorgten waren auch Vorhanden. Dies ermöglichte es dem Besucher die Messe nicht verlassen zu müssen.

dsc_0263Eine große Zahl an Besuchern kam auch im Cosplay, da über die Jahre auch Otakus von der FBM angezogen wurden und auch Manga-Verläge und Shops für Merchandise immer mehr vertreten werden. Die beliebtesten Treffpunkte waren deswegen auch bei den bereits erwähnten Ständen oder draußen beim Brunnen und etwas abgelegen hinter dem ARD Gebäude. Besonders die beiden Orte draußen werden immer wieder gerne zum Schooten gewählt, da sie für die meisten Cosplays hervorragende Kulissen abgeben.
Viele Cosplayer kamen auch einfach nur um ihre Freunde wieder zu sehen und sich mit ihnen eine schöne Zeit zu machen. Übers Wochenende hinweg gab es kleinere Cosplay-Treffen, veranstaltet von Cosplayer für Cosplayer, die aus dem gleichen Universum cosplayten.
Jedoch waren nicht nur Cosplayer Just-For-Fun dort, sondern einige bestritten das Finale der DCM die ihren Höhepunkt auf der FBM fand.

fbm-2016-photo-sam-van-maris-geeks-life-luxembourg-0272Von den Preisen her war die FBM sehr vernünftig und generell finanzierbar. Immerhin bekam der Besucher viel geboten und hatte eine große Auswahl zum Entdecken. Auch die Verkaufsstände hatten vernünftige Preise und boten von Jung bis Alt, über mehrere Genres hinweg einiges an. Einige Stände bestanden dabei nicht nur aus Tischen und Theken, sondern hatten ein ganzes Setting aufgebaut um ihr Produkt in der richtigen Atmosphäre vermarkten zu können.

fbm-2016-photo-sam-van-maris-geeks-life-luxembourg-0279Der Termin für das kommende Jahr steht auch schon fest. Vom 11. bis zum 15. Oktober 2017 wird die FBM ihre Türen in Frankfurt wieder öffnen.
Für weitere Informationen habt ihr hier ihre Seite:
http://www.buchmesse.de/de/fbm/

Darmstadt SpaceDays 2016 – Review

Klein aber fein. So kann man die SpaceDays in Darmstadt am besten beschreiben.

Aufgrund ihrer Größe konnte jeder Besucher schnell über die kleine Veranstaltung kommen, dennoch hatte sie einiges zu bieten. Vorort waren Stände die sich mit der Thematik des Modellbaus beschäftigten. Dabei hatten diese allerlei Modelle, die sie ausstellten. Unteranderem konnte jeder Gast den Millennium-Falken, die Enterprise, den Sternenzerstörer, den Borg Cube und noch Vieles mehr bewundern und sehen wie viel Aufwand hinter sowas steckte.
Von der Organisation wurde auch ein Modell-Wettbewerb veranstaltet, an dem die einzelnen Stände teilnehmen konnten. Über beide Tage hinweg konnte jeder die Wettbewerbs-Modelle bestaunen und sonntags wurde der Gewinner preisgegeben.
Neben all den Modellen gab es aber auch Stände an denen Merchandise und Bücher gekauft werden konnten. Ebenfalls war auch ein Künstler da, der seine Metallarbeiten ausstellte. Diese wurden aus kleinen Metallteilen, wie Schrauben, Muttern und weiteres zusammen geschweißt und ergaben Plastiken, wie zum Beispiel Figuren aus Predator, Alien und Gremling.

Neben all dem wuselten immer mal wieder einige Cosplayer auf der Con herum. Für das Wohl der Besucher war auch gesorgt, denn die Kantine der Uni war geöffnet und bereitete samstags und sonntags warme Mahlzeiten, zu gerechten Preisen zu.
Zur Unterhaltung gab es auch ein Programm. So wurden Vorträge gehalten über Steampunk, die ESA, über Sci_Fi bis hin zur Wissenschaft und noch vieles mehr was mit Modellbau und Sci-Fi zu tun hatte.

Ein kleines Highlight auf den Spacedays war ein R2D2 Modell. Er hatte die Originalgröße und konnte mit einer Fernbedienung frei gesteuert werden. So fuhr der kleine umher und piepste fröhlich vor sich hin.

Das nächste Mal werden die SpaceDays 2018 stattfinden, aufgrund ihres 2Jahres Rhythmus.

SPIEL ’16 Spielemesse Essen – Review

Und wart ihr auf der „Spiel“? Wenn nicht so ist euch einiges entgangen.
Die Spielemesse aus Essen hat dieses Jahr um die 174.000 Besucher innerhalb von 4 Tagen gehabt. 1.021 Aussteller aus der ganzen Welt stellten ihre Produkte vor, mit rund 1.200 neuen Spielen die zum ersten Mal ausgestellt wurden.
So hatte man als Besucher eine riesen Auswahl. Neben einer großen Anzahl an Brettspiel-Verlägen gab es auch Stände die sich auf PenAndPaper spezialisierten. Andere wiederrum deckten den Markt mit Figuren, Plüschtieren, Büchern und Merchandise aus dem Bereich Otaku und Geek ab. Ebenfalls waren Mittelalterstände vor Ort und boten Kleidung und Accessoires an, wobei Künstler ihre Kunstwerke präsentierten und an den Ständen selbst zeichneten.
Auf diese Weise konnte die Spielemesse ein weites Spektrum an Interessen und Generationen decken und jedem das geben für was derjenige sich interessierte.

Das Personal an den Ständen war sehr freundlich. Sie wussten genau Bescheid wenn jemand eine Frage hatte und gingen auch auf einen ein. Gerne erklärten sie eines ihrer neuen Spiele, die jeder frei Vorort spielen konnte und austesten. Dies vereinfachte einem den Kauf, wenn jemand sich erst erkundigen wollte, ob das Spiel einem auch gefällt.
Die Preise waren fair und gerecht. Für sein Geld bekam der Käufer etwas womit er sicherlich viel Vergnügen haben würde, und dies über längere Zeit.

Zur Versorgung gab es einige Stände die Getränke und Essen anboten. Da es recht viele waren, konnte jeder zwischen verschiedenen Speisen wählen. Was einem jedoch schon manchmal weh tat waren die Preise der Getränke. So durften Kunden für einen Softdrink 4 bis 5 Euro zahlen, wobei ein Bier gerade mal 2 Euro kostete. Auch zu bemängeln war, dass die Essensstände teils in den Verkaufsständen integriert waren, wodurch noch mehr Stau entstanden ist und ein warmer penetranter Geruch im Raum lag auf Dauer.
Dies hätte die Organisation anders lösen können, indem sie die Stände einfach nach draußen gesetzt hätten. Dadurch wäre auch alles mehr verteilt gewesen und in den Hallen selbst wäre vielleicht weniger Trubel gewesen.
Durch die vielen Menschen wurde es nach einer Zeit auch stickig, immerhin saßen auf kleinster Fläche viele Menschen beisammen. Bei solch einem Andrang an Besuchern, wäre es nicht schlecht sich zu überlegen eine Halle mehr zu nehmen, um alles besser zu verteilen und Freiräume zu erschaffen.

Im Großen und Ganzen war sie doch ein Erfolg für jeden der dort war. Wer dieses Jahr nicht hin konnte oder wer nochmals hin gehen mag, kann sich die Tage vom 26. bis zum 29 Oktober 2017 schon mal frei halten.