Connichi 2016 – Review

Am 16.09 öffnete das Kongress Palais in Kassel seine Türen um über 26 000 Besucher auf der Connichi 2016 willkommen zu heißen. Vom mitwirkenden Produzent in der weltbekannten Dragonball Franchise, Norihiro Hayashida, bis hin zu den hunderten Konvention-Gästen in Cosplays, ließ auch die diesjährige Edition der deutschen Anime Veranstaltung nicht zu wünschen übrig.

Von Freitag bis Sonntag war die Connichi mit einem stets unterhaltsamen und abwechslungsreichen Angebot am Start. Insgesamt vier Workshopräume, zahlreiche Bühnen- sowie Rahmenprogramme sicherten ein spannendes Erlebnis innerhalb und ausserhalb des Kongress Palais. Hierbei sorgten Ehrengäste und Showgruppen für ganztägliche Stimmung.

So etwa das Konzert Fubito Endos. Als Sänger der Band «Earthbound Papas», bekannt durch Final Fanatasys weltberühmten Komponisten Nobuo Uematsuo, und Schreiber mehrerer Idolm@ster Lieder, verzauberte er den Festsaal in Begleitung der Pianistin Kurumi Fujioka.

Für alle, die eher Spaß am Mitmachen hatten, bot die Connichi sämtliche Wettbewerbe an. Ob nun der lustige Nudelschlürf-Wettbewerb oder die WCS, in jeder Kategorie war etwas dabei. Besonders spannend waren die drei Cosplaywettbewerbe. Hier stellen die Teilnehmer nicht nur ihr Talent in der Kostümherstellung zur Schau, sondern ebenfalls in Schauspielerei und Videoediting. Der Cosplay-Video Wettbewerb kombinierte alle drei Talente in einer Zusammensetzung von Cosplayschauspiel und Musikvideo. Wer dabei mit dem Videospiel Life is Strange vertraut ist, der wird auch am Gewinnervideo von Nunthius und Shigeako Cosplay Gefallen finden.

Bei der WCS, kurz für World Cosplay Summit, stand eher Detail und Perfektionismus im Vordergrund, denn die Gewinnergruppe, soll dementsprechend Deutschland auf der WCS in Japan vertreten. Die Gewinner CupCat werden bereits Mitteoktober reisen um ihre Cosplayfertigkeiten international zu messen.

Natürlich durfte der traditionelle Connichi Cosplay Wettbewerb nicht fehlen. Itazura schafften es mit ihrem Gruppencosplay aus Kingdom Hearts die Jury zu überzeugen und den 1.Platz für sich zu ergattern.

Schlussendlich fanden am Sonntag die Connichi-eigenen Awards statt, die Pochi Awards. No Game No Life eroberte hier das Herz der Zuschauer als bester Anime. Das beste Spiel ging an das Point-and -Click Abenteurspiel Depondia Doomsday von Daedalic.

Am selben Nachmittag fand auch schon die Abschlussfeier statt. Somit ging die Connichi 2016 nach 3 Tagen zwar bereits zu Ende, aber nicht ohne das Datum für das folgende Jahr bekannt zu geben. Auf den 22.9. – 24.9. kann man sich auf jeden Fall schon mal freuen!

Back to Retro 2 – 2016- Review

Die Back to Retro fand vom 10. bis zum 11. September in einer kleinen Halle mit ausreichend Parkplätzen in Arlon, Belgien, statt.
Es war eine kleine aber heimliche Konvention mit vielen Verkaufsständen, die größtenteils Retro-Sachen anboten. Von Konsolen bis hin zu Kleidung, über Animes bis hin zu Comic-Helden und Horror.
Wer schon älter war und schon damals ein Faible für solche Sachen hatte, dem ging das Herz auf und alte Kindheitserinnerungen kamen hoch. Es gab auch stände die ganz besondere Schätze borgen, wie zum Beispiel ein Stand der alte Konsolen aufmotzte und sie wie neu und elegant wirken ließ. So war jedes Stück zu einem Unikat geworden und hatte seine ganz eigene Bemalung und Motive. Ein anderer Stand bot die verschiedensten aber realistische Latexmasken an, die teils echt zum Fürchten waren.

Schade war nur, dass man innerhalb von 10 Minuten schnell durch war und es dementsprechend recht klein war. Gegen Mittag waren einige Leute da, was es doch erschwerte durch zu kommen und bei den Ständen stöbern zu können, da der Platz fehlte.
Neben den Verkaufsständen gab es eine Bühne auf der Musik lief und auf der 2 Cosplay Wettbewerb abgehalten wurden. Jedem im Cosplay war es frei mit zu machen. Die Regeln waren sehr locker gehalten, was es auch den unerfahrensten Cosplayern ermöglichte mitmachen zu können. Die Tontechnik war nur nicht so gut, weshalb das Mikrofon etwas zu laut eingestellt war und es manchmal schmerzende Geräusche für die Ohren gab. Zu sehen gab es auch kleine Showeinlagen wie eine Feuershow.

Gleich daneben waren 2 Springburgen aufgebaut um auch den kleinsten Besuchern Spaß und Unterhaltung zu bieten. In einem kleinen abgedunkelten Nebenraum standen Arcadegames, typisch retro und mehr als passend für die Konvention. Außerdem gab es eine kleine Gaming Ecke wo man gleich Vorort an den Konsolen zocken konnte.

Zu trinken war gesorgt und zum Essen bot man frische Waffeln an. Wer jedoch was anderes wollte musste aus der Halle und sich etwas suchen. Gleich in der Nähe war nicht viel wodurch man etwas weiter gehen musste um etwas zu zubekommen.
Durch den Stempel an der Hand konnte man jedoch immer wieder rein gehen.

An sich ist es eine kleine aber feine Konvention für die es sich lohnt vorbei zu kommen wenn man auf Retro steht, da darauf der Schwerpunkt liegt und man das eine oder andere seltene Stück ergattern kann. Um den ganzen Tag dort zu bleiben lohnt es sich jedoch nicht wirklich da nicht sehr viel Abwechslung geboten wird und sie wie gesagt recht klein ist.

CosDay² 2016 – Review

Und schon wieder ist eine Convention um.
Letztes Wochenende fand am 09. und 10. Juli der CosDay fürs Jahr 2016 in Frankfurt statt, der trotz Hitze zahlreiche Besucher anlockte.

Zwar ist der CosDay an sich klein, da das Titus-Forum nicht gerade groß ist und es somit weniger Stände gab im Vergleich zu anderen Conventions, die Lage jedoch gleicht dies wieder aus. Das Einkaufszentrum, so wie beide angrenzenden Parks boten Platz und Möglichkeiten zum Shooten, Chillen und Spaß haben. Auch fand man ausreichend Schatten was bei dem warmen Wetter wichtig war. Und sollte man es doch Überschätzt haben, so waren Sanitäter gleich zur Stelle die ihr eigenes Zelt auf der Con besaßen.

Durch die Lage am Einkaufszentrum konnte man samstags auch genug zu Trinken besorgen. Sonntags erwies sich dies schwieriger da vieles zu hatte oder es überteuert war. Die Orga des CosDays hatte deshalb für Wasser gesorgte und jeweils 1 Flasche für 1 Euro verkauft. Dies ist ihnen hoch an zu rechnen da das Wohl ihrer Besucher an erster Stelle Stand und sie auf das Wetter vorbereitet waren.

Von ihrem Programm her waren sie sehr abwechslungsreich.
Der CosDay bot 3 Bühnen auf denen die verschiedensten Vorführungen abgehalten wurden. So gab es Vorstellungen, eine Modenschau, einige Singeinlagen und auch die DCM (DeutscheCosplayMeisterschaft) fand statt. Zu jeder Zeit gab es etwas zu sehen, wodurch es beinahe unmöglich war sich zu langweilen. Dazu kamen noch zahlreiche Workshops die in 2 Räumen abgehalten wurden, über beide Tage hinweg.
Neben all dem hatten sie auch noch einen Bring&Buy Stand, Räume für Gaming und Karaoke, sowie Verpflegung, gestellt vom Chibi-ya aus Trier.

An sich ist der Cosday eine kleine aber feine Con in Deutschland von großer Beliebtheit, bei der es sich lohnt sie mit zu erleben. Wer letzte Woche also nicht die Chance hatte zu kommen sollte es im nächsten Jahr unbedingt nachholen.