Saarcon 2016 – Review

saarcon-2016-photo-sam-van-maris-geeks-life-luxembourg-0625Vom 29. bis zum 30. Oktober fand die Saarcon in Saarbrücken statt. Diese kleine Con wurde auf dem Unigelände organisiert und konzentrierte sich größtenteils auf Brettspiele und Co.

Die Saarcon befand sich in einer kleineren Halle der Universität und füllte diese ganz aus. So war es recht klein und familiär gehalten was auf die Anzahl der Gäste zugeschnitten war. Die meisten Besucher kamen aus dem Umkreis Saarbrücken, wodurch man den einen und anderen schon kannte und schnell Bekanntschaften machte.

Gleich im Eingang gab es ein Bring and Buy, an diesem man seine gebraucht Sachen verkaufen oder Gebrauchtes günstig ergattern konnte. Unteranderem saarcon-2016-photo-sam-van-maris-geeks-life-luxembourg-0557fanden Interessenten Sci-Fi und Fantasy Romane wie Mangas, weitere Brettspiele, TableTop und Warhammer Zubehör sowie alles was dazu gehört.
In der Halle selbst befand sich eine kleine Theke an der Jeder zu einem Recht günstigen Preis verpflegt wurde.
In der einen Hälfte der Halle waren Tabletops aufgestellt an denen der Besucher spielen konnte. Dazu waren Tische mit weiteren Games und Brettspielen vorhanden.
saarcon-2016-photo-sam-van-maris-geeks-life-luxembourg-0554In der anderen Hälfte der Halle befand sich der Verkäufer DragonLordGames mit einem großen Sortiment an Brettspielen und Co.
Wenn man keines der Vorhandenen Brettspiele spielen wollte, so konnte sich an einem Stand etwas zum Spielen ausgeliehen werden.
Über beide Tage hinweg wurden Rollenspiele, Tabletops und TradingCardGames veranstaltet und dies nicht zu wenige. Auf diese Weise war für jeden Liebhaber etwas dabei.
Ein paar Cosplayer waren auch anwesend und es wurden kleinere Workshops und Vorträge gehalten.
Über beide Tage gab es auch ein CosplayContest und eine Tombola.

saarcon-2016-photo-sam-van-maris-geeks-life-luxembourg-0600Trotz ihrer Größe ist es doch eine Veranstaltung die vieles zu bieten hat und an der locker beide Tage verbrachte werden können, wenn man Brettspiele und Co. mag. Wenn dann noch Freunde dabei sind, ist es ein Wochenende, was sich lohnt dort zu verbringen.

 

 

Frankfurter Buchmesse 2016 – Review

fbm-2016-photo-sam-van-maris-geeks-life-luxembourg-0690Zwar ist die Frankfurter Buchmesse seit fast 2 Wochen rüber, dennoch gibt es einiges zu Berichten.
Wie jedes Jahr fand sie in Frankfurt auf dem Messegelände statt, sowohl drinnen als auch draußen.
6 Gebäude waren frei zugänglich für die Besucher, in denen allerlei Stände, Verläge, Neuheiten wie Skurriles und Atemberaubendes zu finden waren. Restaurants und Stände die für Verpflegung sorgten waren auch Vorhanden. Dies ermöglichte es dem Besucher die Messe nicht verlassen zu müssen.

dsc_0263Eine große Zahl an Besuchern kam auch im Cosplay, da über die Jahre auch Otakus von der FBM angezogen wurden und auch Manga-Verläge und Shops für Merchandise immer mehr vertreten werden. Die beliebtesten Treffpunkte waren deswegen auch bei den bereits erwähnten Ständen oder draußen beim Brunnen und etwas abgelegen hinter dem ARD Gebäude. Besonders die beiden Orte draußen werden immer wieder gerne zum Schooten gewählt, da sie für die meisten Cosplays hervorragende Kulissen abgeben.
Viele Cosplayer kamen auch einfach nur um ihre Freunde wieder zu sehen und sich mit ihnen eine schöne Zeit zu machen. Übers Wochenende hinweg gab es kleinere Cosplay-Treffen, veranstaltet von Cosplayer für Cosplayer, die aus dem gleichen Universum cosplayten.
Jedoch waren nicht nur Cosplayer Just-For-Fun dort, sondern einige bestritten das Finale der DCM die ihren Höhepunkt auf der FBM fand.

fbm-2016-photo-sam-van-maris-geeks-life-luxembourg-0272Von den Preisen her war die FBM sehr vernünftig und generell finanzierbar. Immerhin bekam der Besucher viel geboten und hatte eine große Auswahl zum Entdecken. Auch die Verkaufsstände hatten vernünftige Preise und boten von Jung bis Alt, über mehrere Genres hinweg einiges an. Einige Stände bestanden dabei nicht nur aus Tischen und Theken, sondern hatten ein ganzes Setting aufgebaut um ihr Produkt in der richtigen Atmosphäre vermarkten zu können.

fbm-2016-photo-sam-van-maris-geeks-life-luxembourg-0279Der Termin für das kommende Jahr steht auch schon fest. Vom 11. bis zum 15. Oktober 2017 wird die FBM ihre Türen in Frankfurt wieder öffnen.
Für weitere Informationen habt ihr hier ihre Seite:
http://www.buchmesse.de/de/fbm/

J-Con 2016 – Review

Eine kleine aber heimische Convention ging zu Ende. Vom 8. Bis zum 9. Oktober fand sie in Merzig (Saarland) statt. Etwa 900 Besucher waren zu Gast um sich ins Cosplay zu schmeißen, sich zu amüsieren und Freunde wieder zu sehen. Aufgrund ihrer Größe ist es eine sehr vertraute Con. Die meisten kennen sich untereinander, und wenn nicht, so lernt man schnell neue Freunde kennen. Somit ist alles recht offen und freundlich gehalten, weshalb man sich gleich wohl fühlte.

Für die Größe der J-Con gab es viel zu sehen.
Merchandise war mehr als ausreichend vorhanden. Mehrere Stände boten eine große Auswahl an Figuren, Plüschtieren, Videospielen, T-Shirts, Buttons und noch vielem mehr. Ein Stand für Brettspiele, PenAndPaper und Co. war ebenfalls vor Ort, sowie einige Künstler, unter anderem Shizuka, Kain, Tember und LaPeur. Animexx, Anilux und die EpicCon konnte man auch mit einem Stand antreffen. Wie jedes Jahr durften der BringAndBuy und die GamingEcke nicht fehlen.
Ebenfalls gab es einige Workshops die sich nicht nur aufs Cosplay, wie Crossplay , Perrücken und Nähen, konzentrierten, sondern auch auf die Japanische Kultur, wie die Kampfsportarten Kyudo, Kendo und Karate, einen Japanischkurs und einen für Hanafuda. Einen Kurs für Dubbing war auch vorhanden. Bei diesem konnte man selbst das Synchronsprechen austesten und sehen wie es so hinter den Kulissen eines Animes ist.
Wie auf jeder Con gab es natürlich auch einen Cosplaycontest. Weitere Wettbewerbe waren das Ramen-Wettschlürfen ein RetroGames- wie auch ein SmashBros-Contest. Auf der Bühne standen auch Lapurra, Daremo Shujinkoo, Chilali und Shinji Schneider um die Menge im Saal zu begeistern.
Das Maid Café wurde gut organisiert und es gab um die 26 Kuchen zur Auswahl. Wer keinen Kuchen wollte, konnte sich auch ein Crêpe oder eine Waffel bestellen, sowie Kaffee und Kakao. Die Maids und Butler waren dabei sehr aufmerksam und nett. An den Tischen waren sie für ihre Gäste da und unterhielten sie. Aufgrund einer App mussten sie ihre Gäste auch nicht verlassen und waren auf dieser Praktischen Weise immer vor Ort.
Eine Besonderheit der Convention war und ist der Offline Chat, den es womöglich nur auf der J-Con gibt. Jeder der mit gemacht hat, bekam eine Nummer ausgestellt. Den Zettel mit der Nummer drauf trug man anschließend am Körper.
Wenn man also jemanden sah und man wollte demjenigen unbedingt etwas mitteilen, so konnte man zum OfflineChat gehen, auf Papier eine Nachricht hinterlassen und sie dort für die angegebene Nummer abgeben, bis derjenige sein Postfach nachschauen kam.
So entstanden regelrechte Konversationen übers Papier.

Eines der dezenten Mängel der J-Con ist die Größe. Auch wenn sie alles hat was eine Convention ausmacht, so ist es manchmal doch schwierig durch die Leute hindurch zu kommen. Besonders zwischen den Ständen im Erdgeschoss, bei den Games sowie im MaidCafé konnte es eng werden. Abhängig von der Anzahl der Besucher musste man schon eine ganze Weile warten, eh man einen Tisch ergattern konnte.
Durch den Platzmangel wurde auch der eine oder andere Künstler abgewiesen und konnte so nicht mit seinem Stand vertreten sein.
Von der Organisation her war die J-Con auch tüchtig. Gleich am Eingang fand man das Con-Büro vor, welches einem für Auskunft und Hilfe zur Verfügung stand.

Falls man das Ticket verloren hatte, so wurde dieses sofort geregelt und man bekam ein neues ausgestellt. Auch wurde man freundlich beraten bei Fragen.

Im Jahr 2017 wird die J-Con am 21. und 22. Oktober stattfinden und freut sich jetzt schon auf weitere zahlreiche Besucher.

Connichi 2016 – Review

Am 16.09 öffnete das Kongress Palais in Kassel seine Türen um über 26 000 Besucher auf der Connichi 2016 willkommen zu heißen. Vom mitwirkenden Produzent in der weltbekannten Dragonball Franchise, Norihiro Hayashida, bis hin zu den hunderten Konvention-Gästen in Cosplays, ließ auch die diesjährige Edition der deutschen Anime Veranstaltung nicht zu wünschen übrig.

Von Freitag bis Sonntag war die Connichi mit einem stets unterhaltsamen und abwechslungsreichen Angebot am Start. Insgesamt vier Workshopräume, zahlreiche Bühnen- sowie Rahmenprogramme sicherten ein spannendes Erlebnis innerhalb und ausserhalb des Kongress Palais. Hierbei sorgten Ehrengäste und Showgruppen für ganztägliche Stimmung.

So etwa das Konzert Fubito Endos. Als Sänger der Band «Earthbound Papas», bekannt durch Final Fanatasys weltberühmten Komponisten Nobuo Uematsuo, und Schreiber mehrerer Idolm@ster Lieder, verzauberte er den Festsaal in Begleitung der Pianistin Kurumi Fujioka.

Für alle, die eher Spaß am Mitmachen hatten, bot die Connichi sämtliche Wettbewerbe an. Ob nun der lustige Nudelschlürf-Wettbewerb oder die WCS, in jeder Kategorie war etwas dabei. Besonders spannend waren die drei Cosplaywettbewerbe. Hier stellen die Teilnehmer nicht nur ihr Talent in der Kostümherstellung zur Schau, sondern ebenfalls in Schauspielerei und Videoediting. Der Cosplay-Video Wettbewerb kombinierte alle drei Talente in einer Zusammensetzung von Cosplayschauspiel und Musikvideo. Wer dabei mit dem Videospiel Life is Strange vertraut ist, der wird auch am Gewinnervideo von Nunthius und Shigeako Cosplay Gefallen finden.

Bei der WCS, kurz für World Cosplay Summit, stand eher Detail und Perfektionismus im Vordergrund, denn die Gewinnergruppe, soll dementsprechend Deutschland auf der WCS in Japan vertreten. Die Gewinner CupCat werden bereits Mitteoktober reisen um ihre Cosplayfertigkeiten international zu messen.

Natürlich durfte der traditionelle Connichi Cosplay Wettbewerb nicht fehlen. Itazura schafften es mit ihrem Gruppencosplay aus Kingdom Hearts die Jury zu überzeugen und den 1.Platz für sich zu ergattern.

Schlussendlich fanden am Sonntag die Connichi-eigenen Awards statt, die Pochi Awards. No Game No Life eroberte hier das Herz der Zuschauer als bester Anime. Das beste Spiel ging an das Point-and -Click Abenteurspiel Depondia Doomsday von Daedalic.

Am selben Nachmittag fand auch schon die Abschlussfeier statt. Somit ging die Connichi 2016 nach 3 Tagen zwar bereits zu Ende, aber nicht ohne das Datum für das folgende Jahr bekannt zu geben. Auf den 22.9. – 24.9. kann man sich auf jeden Fall schon mal freuen!

J-Con 2016 – Preview

Die J-Con steht wieder vor der Tür!
Vom 8. bis zum 9. Oktober lädt sie euch nach Merzig in die Stadthalle ein, um euch teil an dieser saarländischen Konvention zu haben. Dieses Jahr findet sie zum 8. Mal statt. Unterstützt wird sie vom Animexx e.V und ist die einzige offizielle Japan-Konvention aus dem Saarland.

Die Tickets kosten 10€ samstags, 7€ sonntags und wer beide Tage dort verbringen mag, für den kostet der Eintritt 15€. Wie die meisten Konvention wird sie am Samstagmorgen um 10Uhr starten und abends um 22Uhr enden. Sonntags startet sie wiederrum um 10Uhr, endet allerdings schon um 17Uhr.
Gleich neben der Stadthalle befindet sich ein großer Parkplatz für die Besucher und gleich um die Ecke findet man den Bahnhof wodurch auch Besucher ohne Auto problemlos die Konvention erreichen können. Die Fußgängerzone und ein Burger King sind auch nicht weit weg.

Dieses Jahr wird es wieder zahlreiche Workshops geben sowie ein Bühnenprogramm. Eines der großen Highlights wird das Theaterstück von der Gruppe „Lapurra“ sein, mit dem Titel: „Noir ist the new Black“, was Samstagmittags stattfinden wird. Schon letztes Jahr brachten sie das Publikum zum Lachen und mitfiebern bei ihrem Debutstück „Two and a half princess“. Shinji Schneider wird auch wieder zu Gast sein sowie eine weitere Showgruppe namens Daremo Shujinkoo.
Neben diesen Showeinlagen wird es wie gesagt Workshops geben, unter anderem über Amigurumi, Crossplay, Nähen für Anfänger, Perücken 1×1 und sonstiges über Cosplay. Es werden auch Kampfeinlagen vorgeführt wie Kendo, Kyudo und Karate.

Neben den Verkaufsständen wird es ein Bring and Buy geben, eine Videospieleecke und ein MaidCafe, organisiert vom Café de Lune.

Ein Cosplaywettbewerb wird wie jedes Jahr auch abgehalten. Der Stadtpark genau neben dem Congelände bietet sich perfekt an für Shootings und ist ein beliebter Treffpunkt für Cosplayer.

Sie ist ein Muss für jeden saarländischen Otaku und für jeden aus der Umgebung. Wer also noch nichts vor hat an diesem Wochenende sollte sich sein Cosplay schnappen und vorbeischauen.